Wenn Baby reden will
Mindestens so begeisternd wie der erste Zahn oder der erste Schritt ist Babys allererstes Wort. Bis zu dem ersehnten “Mama” und “Papa” ist es jedoch ein weiter Weg. Wenn das Baby reden lernt, dann heißt das in allererster Hinsicht gemeinsam kommunizieren.
Streng genommen ist bereits der erste Schrei ein Zeichen von Kommunikation. Das Kind drückt damit seinen Schock darüber aus, der behaglichen Umgebung des Mutterleibs entrissen worden zu sein. Das “richtige” Erlernen von Sprechen passiert allerdings während der ersten beiden Lebensjahre.
Die ersten drei Monate versucht das Kind, durch Schreien auf sich aufmerksam zu machen. Ab etwa dem vierten Monate kann das Baby Konsonanten und Vokale miteinander verbinden und Laute wie “Mama” und “Papa” bilden. Mit 24 Monaten umfasst das Baby-Vokabular ganze 200 Wörter.
Damit Ihr Baby reden und sich ihnen mitteilen kann, setzt es Gaumen, Lippen, Zunge und Zähne ein. Und noch etwas: die Ohren. Sprechen und Hören sind untrennbar miteinander verknüpft. Darum merkt man meist früh, dass ein Kind eventuell hörgeschädigt ist, weil es auf Zurufe nicht reagiert.
Um das Sprechen zu fördern, sollten Mütter und Väter so viel wie möglich mit ihrem Neugeborenen sprechen. Das fängt mit den ersten beruhigenden Worten nach der Geburt an. Auch beim Stillen und Einschlafen unterstützt möglichst intensive Kommunikation das Kind und bereiten es auf das selbstständige Sprechen vor.
