Weshalb fürs Baby Stillen so gut ist
Wenn Baby Muttermilch bekommt, ist das für den Säugling in den ersten sechs Monaten die optimale Ernährung. Sie ist die natürlichste Form von Nahrung und enthält neben Abwehrstoffen und Hormonen auch viele wichtige Nährstoffe. Durch das Stillen wird außerdem das Risiko auf Atemwegserkrankungen beim Baby und die Gefahr von Mittelohrentzündungen gesenkt. Aber auch schlimme chronische Erkrankungen werden dadurch unwahrscheinlicher.
Aber gerade weil es das natürlichste auf der Welt ist, sind Mütter oft frustriert, wenn es mit dem Stillen nicht so klappen will. Komplikationen wie Milchstau, bakterielle Entzündungen oder wunde Brustwarzen sind jedoch nicht selten. Auch die Frage, wie sich Stillen und Beruf vereinbaren lassen, verbindet viele Mütter miteinander. Am besten fragen Sie Ihre Stillberaterin oder die Hebamme um Rat.
Manche Probleme lassen sich schon durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Stillen lösen. Wenn die Mutter weiß, dass sich die Milchproduktion in den ersten sechs Wochen erst anpassen muss, sucht sie den Fehler nicht zuerst bei sich. Andere Probleme, die beim Stillen auftreten, können durch eine veränderte Stillposition vermieden werden.
Schon einige Tipps können helfen, das Stillen für Mutter und Kind zu einem einmaligen Erlebnis zu machen. Ganz wichtig ist eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Hektik und Alltagsstress stören nur den Stillvorgang. Suchen Sie sich eine entspannte Position, in der sie dem Baby die Brust geben wollen. Viele Frauen bevorzugen die Wiegeposition, also stillen, während sie das Kleine wiegend in den Armen halten. Allerdings bleibt es ganz bei Ihnen, was angenehm ist und was nicht.
